Pressemitteilung des Dipartimento del Territorio

30.05.2016 —

Finanzielle Unterstützung des Projektes zur Aufwertung und Pflege der Landschaft und der Siedlung Corippo In seiner heutigen Sitzung hat der Regierungsrat eine Botschaft erlassen, die die Teilnahme des Kantons an der Finanzierung eines integrierten Projektes zur Pflege und Aufwertung der Architektur und der Dorflandschaft von Corippo mit einem Kredit von CHF 950’000 bestimmt. Die kantonale Regierung ist der Überzeugung, dadurch einen wichtigen Impuls zur Fortsetzung der 1976 begonnenen Arbeit zu leisten, die als Ziel die Pflege und Aufwertung eines in der Schweiz einzigartigen Kulturerbes hat. Das von der Fondazione Corippo entwickelte Projekt sieht Investitionen in Höhe von CHF 6.3 Mio vor, unterteilt in drei gebündelte Vorhaben, die je nach Priorität drei zeitlich unterschiedliche Etappen vorsehen. Beabsichtigt sind die Schaffung einer im Dorf verteilten Infrastruktur der Parahotellerie, die Wiederinstandsetzung der alten Wassermühle sowie verschiedene Arbeiten zur Pflege und Aufwertung der Landschaft.   Für die erste Etappe sind Investitionen in Höhe von CHF 3.1 Mio vorgesehen. Zusätzlich zu dem in dieser Botschaft festgelegten Kredit sind Beiträge aufgrund des Tourismusgesetzes und des Gesetzes für den interkommunalen Ausgleich zu erwarten, was insgesamt einen kantonalen Beitrag von etwa CHF 1.6 Mio. ausmachen wird. Die Fondazione Corippo hat ihrerseits für die Finanzierung des Projektes verschiedene Einrichtungen, Stiftungen und Sponsoren angesprochen, mit dem Ziel, den Finanzierungsplan für die erste Etappe zu sichern.   Die Schaffung einer Infrastruktur der Parahotellerie in Corippo ist die erste dieser Art im Tessin und hat den Vorteil, etwas durchaus Modernes vorzuschlagen, ohne jedoch den Geist und die Wurzeln des Dorfes zu zerstören. In der ersten Phase werden einige Gebäude, die sich im Besitz der Stiftung befinden, renoviert und benutzt. Einige Gebäude werden in Zimmer umgewandelt, wobei das Dorfgasthaus als multifunktionelle Rezeption fungieren wird. Sanitäre Anlagen werden in wiederaufgebauten Gebäuden zentralisiert.   Der Regierungsrat teilt dieses Vorhaben, unter Nutzung der Bausubstanz von Corippo und mit einer Strategie, welche naturalistische, architektonische, landwirtschaftliche und touristische Aspekte beachtet und miteinander verbindet, die Siedlung aufzuwerten. Das Projekt kann somit im Rahmen der neuen Regionalpolitik ein Modell für den sozialen und wirtschaftlichen Aufschwung der Randzonen liefern.