{"id":4715,"date":"2024-11-26T13:19:47","date_gmt":"2024-11-26T13:19:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fondazionecorippo.ch\/?page_id=4715"},"modified":"2026-07-19T14:32:41","modified_gmt":"2026-07-19T14:32:41","slug":"itinerari","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.fondazionecorippo.ch\/de\/itinerari\/","title":{"rendered":"Itinerari"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][dfd_spacer screen_wide_spacer_size=&#8220;150&#8243; screen_normal_resolution=&#8220;1024&#8243; screen_tablet_resolution=&#8220;800&#8243; screen_mobile_resolution=&#8220;480&#8243; screen_normal_spacer_size=&#8220;100&#8243; screen_tablet_spacer_size=&#8220;100&#8243; screen_mobile_spacer_size=&#8220;60&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1573718206784{padding-right: 30px !important;padding-left: 30px !important;}&#8220; col_shadow=&#8220;box_shadow_enable:disable|shadow_horizontal:0|shadow_vertical:15|shadow_blur:50|shadow_spread:0|box_shadow_color:rgba(0%2C0%2C0%2C0.35)&#8220; col_shadow_hover=&#8220;box_shadow_enable:disable|shadow_horizontal:0|shadow_vertical:15|shadow_blur:50|shadow_spread:0|box_shadow_color:rgba(0%2C0%2C0%2C0.35)&#8220;][dfd_heading subtitle=&#8220;&#8220; content_alignment=&#8220;text-left&#8220; enable_delimiter=&#8220;&#8220; undefined=&#8220;&#8220; title_font_options=&#8220;tag:h1&#8243; subtitle_font_options=&#8220;tag:div|font_size:21|color:%23000000|line_height:30|letter_spacing:0&#8243; title_responsive=&#8220;font_size_mobile:40|line_height_mobile:45|letter_spacing_mobile:0&#8243; subtitle_google_fonts=&#8220;yes&#8220; subtitle_custom_fonts=&#8220;font_family:Montserrat%3Aregular%2C700|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal&#8220;]<\/p>\n<h1>Ethnographische Rundgand<\/h1>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.fondazionecorippo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Leporello-Corippo-Itinerario-TED.pdf\">\u00a0\u2193 Hier k\u00f6nnen Sie den Flyer ansehen oder herunterladen.<\/a><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5660\" src=\"https:\/\/www.fondazionecorippo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Cartello-1280x895mm-copia.jpeg\" alt=\"\" width=\"545\" height=\"779\" srcset=\"https:\/\/www.fondazionecorippo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Cartello-1280x895mm-copia.jpeg 804w, https:\/\/www.fondazionecorippo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Cartello-1280x895mm-copia-210x300.jpeg 210w, https:\/\/www.fondazionecorippo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Cartello-1280x895mm-copia-768x1099.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 545px) 100vw, 545px\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<p>[\/dfd_heading][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][dfd_spacer screen_wide_spacer_size=&#8220;100&#8243; screen_normal_resolution=&#8220;1024&#8243; screen_tablet_resolution=&#8220;800&#8243; screen_mobile_resolution=&#8220;480&#8243; screen_normal_spacer_size=&#8220;100&#8243; screen_tablet_spacer_size=&#8220;100&#8243; screen_mobile_spacer_size=&#8220;100&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Der ethnographische Rundgang<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer sich nicht damit zufrieden gibt, beim Vorbeifahren auf der Stra\u00dfe am gegen\u00fcberliegenden Hang einen kurzen Blick auf Corippo zu werfen, wird dazu angeregt, zu Fu\u00df die kurze Strecke zur\u00fcckzulegen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die ihn in einer knappen Viertelstunde von der Bushaltestelle zum kleinen Dorfplatz f\u00fchrt*. Hier bietet eine Infotafel eine kurze Einleitung zur nat\u00fcrlichen Umgebung und zur Siedlung; sie erkl\u00e4rt auch die Umst\u00e4nde, die zur Gr\u00fcndung der Stiftung Corippo 1975 gef\u00fchrt haben, und beschreibt deren wichtigste Projekte. Hier ist au\u00dferdem der Startpunkt des ethnographischen Rundgangs, auf dem man zuerst die bedeutendsten Geb\u00e4ude um den Platz bestaunt, um dann die charakteristischsten Elemente der Landschaft zu entdecken, die zum Teil ihr urspr\u00fcngliches Aussehen bewahrt haben, zum Teil k\u00fcrzlich renoviert wurden, und andere, an denen man unverwechselbar die Unbill der Zeit feststellt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">* Da nur \u00fcberaus wenige Parkpl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung stehen, wird w\u00e4rmstens davon abgeraten, mit dem eigenen Auto hinzufahren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hier k\u00f6nnen Sie den Flyer ansehen oder herunterladen \u2193<\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Die Kirche<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Kirche wurde 1614 Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel geweiht. Die heutige Struktur ergab sich aus verschiedenen aufeinander folgenden baulichen Eingriffen, darunter insbesondere die Erweiterung in den letzten Jahrzehnten des 18. Jh., als die Pfarrei die Unabh\u00e4ngigkeit von Vogorno erlangte. Im Innern befindet sich auf der linken Seite ein Fragment des Letzten Abendmahls, das bereits 1703 in einer Urkunde erw\u00e4hnt wird. Ein gro\u00dfer Raum unterhalb des Chors diente zwischen 1770 und 1850 als Grabst\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seit mehreren Jahren wird die kleine Kirche w\u00e4hrend der Weihnachtszeit mit einer eindr\u00fccklichen Krippe geschm\u00fcckt, welche die gesamte dem Hl. Johannes dem T\u00e4ufer geweihte Kapelle auf der rechten Seite des Geb\u00e4udes besetzt und zahlreiche Besucher anzieht.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Die Schule<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Folgt man links der Kirchenmauer, erreicht man die Sakristei, \u00fcber der ein Raum geschaffen wurde, in dem sich die Schule befand. Gegen Mitte des 19. Jh., als Corippo mehr als 300 Einwohner z\u00e4hlte, beschloss man, das Geb\u00e4ude zu erweitern, indem man es mit dem sich weiter oben befindenden Haus verband. Der unter dem neuen Bau geschaffene Bogengang erm\u00f6glichte es, den Hauptzugang zum urspr\u00fcnglichen Dorfkern zu erhalten, der oberhalb der Kirche entstanden war.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Der Kirchplatz<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bis Mitte des 19. Jh. diente der Raum vor der Kirche als Friedhof. Dieser und der oben erw\u00e4hnte Brauch, die Toten in der Kirche zu bestatten, wurde 1831 von der kantonalen Beh\u00f6rde verboten. Da es schwierig war, einen geeigneten Ort f\u00fcr den Friedhof zu finden, setzte Corippo als eine der letzten Tessiner Gemeinden diese Regelung erst rund zwanzig Jahre sp\u00e4ter um.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Die Stra\u00dfe<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schon seit dem Mittelalter verl\u00e4uft der Hauptdurchgangsweg im Verzascatal am linken<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hang, sodass sich Corippo in eine abgeschiedene Lage befindet. Auch die Stra\u00dfe, die 1873 bis Sonogno gebaut wurde, sah urspr\u00fcnglich keine direkte Verbindung zum Dorf vor; diese wurde erst 1884 dank des beharrlichen Drucks seitens der Gemeinde auf die kantonale Beh\u00f6rde verwirklicht. Als die Verbindungsstra\u00dfe bis zum Herz des Dorfes gebaut wurde, verwandelte sich der ehemalige Kirchplatz vollkommen und auch die Grabs\u00e4ule, die 1715 dort errichtet worden war, wurde in den Friedhof verlegt, wo sie heute noch steht.<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Der Platz<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Au\u00dfer den oben erw\u00e4hnten Geb\u00e4uden befinden sich auf dem Platz auch das Pfarrhaus auf der ins Tal blickenden Seite und das Wirtshaus; letzteres dient als Hauptelement des Albergo diffuso. An den zwischen 1791 und 1794 errichteten Glockenturm geschmiegt befindet sich ein Geb\u00e4ude, das im Laufe der Jahrhunderte sein Aussehen insbesondere durch den Anbau des Bogengangs und seine Funktion von Beinhaus \u00fcber Rathaus und schlie\u00dflich zu B\u00fcrgergemeindehaus mehrmals ge\u00e4ndert hat.<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Die Brunnen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Den Platz hinter sich lassend st\u00f6\u00dft man in den Dorfkern vor, der sich durch die hohe Geb\u00e4udedichte auszeichnet. Nur wenige Schritte und man erblickt nach demjenigen auf dem Platz den zweiten aus Steinplatten zusammengef\u00fcgten Brunnen; auf dem Rundgang wird man insgesamt vier Brunnen sehen, die 1879 errichtet wurden, was aus der Jahreszahl zu ersehen ist, die auf jedem Brunnen eingraviert ist. Nun l\u00e4dt der Rundgang dazu ein, durch die engen Gassen zu schlendern, die sich zwischen den H\u00e4usern schl\u00e4ngeln, einmal auf Treppen, die den Hang hinaufund hinunterfu\u0308hren, einmal auf Pfaden, die den Hang durchqueren. Bald erreicht man den oberen Teil der Siedlung, wo man links abbiegt und nach kurzem einen weiteren Brunnen erblickt.<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Die Fresken<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In rascher Folge kommt man an drei Fresken vorbei, welche die Figuren der Jungfrau und des Kindes darstellen. Das geschw\u00e4rzte Angesicht der Muttergottes auf dem eingerahmten Bild ist nur eines der Zeichen, welche die Zeit an diesen Zeugen der tiefen Gottergebenheit der Vergangenheit hinterlassen hat; die meisten dieser Zeugnisse sind stark besch\u00e4digt, wenn nicht gar unerkenntlich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nun kehrt man ein Stu\u0308ck zuru\u0308ck, tritt aus dem Dorfkern und begibt sich in das Tal von Corippo.<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Die Wegkapellen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">An den drei Hauptzugangswegen zum Dorf stehen drei Wegkapellen, die vor kurzem restauriert worden sind. Die Kapelle an der Einmu\u0308ndung des Pfades zu den Maiens\u00e4\u00dfen stammt aus dem Jahre 1764 und birgt das Bild der Jungfrau der unbefleckten Empf\u00e4ngnis, die eine Schlange zerdru\u0308ckt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">8a.<strong> Das Oratorium der Novei<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Um die Flur Novei zu erreichen, muss man den Hauptpfad verlassen und einen rund 15-minu\u0308tigen steilen Anstieg unter die Fu\u0308\u00dfe nehmen. Auf dem Weg lohnt es sich, die Treppen aus eindru\u0308cklichen Steinplatten zu bewundern. Das kleine Oratorium, das gew\u00f6hnlich geschlossen ist, wurde Unserer Lieben Frau von den Gnaden geweiht. W\u00e4hrend der Tage vor dem Patronatsfest, das gew\u00f6hnlich am dritten Sonntag im Juli gefeiert wird, pilgern die Leute zum Oratorium.<\/p>\n<ol start=\"9\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Die Mu\u0308hlen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nun n\u00e4hert man sich dem Bach Lavadosa, wo die am Boden aufgereihten Mu\u0308hlsteine von der Anwesenheit zweier Mu\u0308hlen zeugen, die fru\u0308her vom gleichen Kanal Der unter dem neuen Bau geschaffene Bogengang erm\u00f6glichte es, den Hauptzugang zum urspru\u0308nglichen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dorfkern zu erhalten, der oberhalb der Kirche entstanden war.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">9a.<strong> Der See<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">An der Kreuzung bietet ein etwa dreissigminu\u0308tiger Umweg einen weiten Blick auf den Stausee. Wenn der Wasserstand sehr tief ist, k\u00f6nnen noch die alte Stra\u00dfe durch das Verzascatal und die Resten einiger Geb\u00e4ude der unteren Ortsteile von Vogorno ausgemacht werden, die 1965 beim Befu\u0308llen des Stausees u\u0308berflutet wurden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Rundgang fu\u0308hrt zuru\u0308ck zum Hauptpfad.<\/p>\n<ol start=\"10\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Das Territorium<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Biegt man gleich nach der Kapelle bei der Abzweigung rechts ab, erreicht man schnell eine Landzunge, auf der sich das einzige ebene Gebiet von Corippo befindet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Von hier weitet sich der Blick auf einen gro\u00dfen Teil des Gemeindegebietes aus und es sticht sein steiles Gef\u00e4lle ins Auge. Neben den unz\u00e4hligen Terrassierungen rund um den Hauptdorfkern erkennt man mehrere am Hang verstreute Geb\u00e4udegruppen; fast zuoberst auf dem Berg entdeckt man Corgello, den h\u00f6chstgelegenen der rund fu\u0308nfzig Weiler des Dorfes.<\/p>\n<ol start=\"11\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Die Terrassierungen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dank der Terrassierungen konnten auf den steilen H\u00e4ngen, die sich sonst nicht fu\u0308r den Anbau eignen, Felder eingerichtet werden. Zu den wichtigsten Anbauprodukten geh\u00f6ren Hanf, der bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts angebaut wurde, und Getreide, das in den 1940er Jahren noch einen gro\u00dfen Teil der nutzbaren Fl\u00e4che einnahm.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Wiederherrichtung einiger Terrassierungen erm\u00f6glichte ku\u0308rzlich die Pflanzung von rund zehn Obstb\u00e4umen.<\/p>\n<ol start=\"12\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Die Kastanienselve<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Zuge der Bemu\u0308hungen um die Aufwertung der Landschaft wurde eine Kastanienselve wieder hergerichtet. Die Ma\u00dfnahmen sahen die Entfernung des Gestru\u0308pps und die Beschneidung der Kastanienb\u00e4ume am Hang unterhalb der Stra\u00dfe vor.<br \/>\nFru\u0308her gab es rund um das Dorf ein weites Gebiet, das mit Kastanienb\u00e4umen bestanden war, denn dieser Nutzbaum spielte fu\u0308r die Ern\u00e4hrung der Bev\u00f6lkerung eine zentrale Rolle. Dabei war es wichtig, dass die Fru\u0308chte lange aufbewahrt werden konnten. Die beste Methode dazu bestand darin, die Kastanien in den sogenannten graa (D\u00f6rr\u00f6fen) w\u00e4hrend mehreren Wochen u\u0308ber dem Feuer zu d\u00f6rren. Mitte des 19. Jh. z\u00e4hlte man verstreut in den verschiedenen Weilern ganze neun D\u00f6rr\u00f6fen. Ein m\u00f6gliches zuku\u0308nftiges Projekt der Stiftung Corippo 1975 k\u00f6nnte der originalgetreue Wiederaufbau eines graa sein.<\/p>\n<ol start=\"13\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Die Kapelle der Crosetta<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beim Hauptzugang zum Dorf steht die Kapelle mit der reichsten architektonischen Struktur und Malerei: im mittleren Teil eine Piet\u00e0, rechts der Hl. Johann der T\u00e4ufer mit einem anderen unbekannten Heiligen, links der Hl. Petrus mit den Schlu\u0308sseln und der Hl. Joseph, am Gew\u00f6lbe der Gottvater. Bereits 1629 urkundlich belegt, wurde die Wegkapelle mehrmals restauriert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gegenu\u0308ber war der Sockel fu\u0308r die Grabs\u00e4ule aufgestellt worden, die sich nun auf dem Friedhof befindet; mit etwas Mu\u0308he kann man darauf noch das eingravierte Jahr 1715 erkennen.<\/p>\n<ol start=\"14\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><strong> Der Backofen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Etwas oberhalb der Stra\u00dfe befinden sich zwei kleine Bauten, in denen sich die Back\u00f6fen befanden; einer davon, der sich dadurch auszeichnet, dass seine \u00d6ffnung von einem Vordach geschu\u0308tzt wird, wurde ku\u0308rzlich in seinen urspru\u0308nglichen Zustand zuru\u0308ckversetzt. Die Lage dieser Geb\u00e4ude spiegelt die Gewohnheit wider, alle T\u00e4tigkeiten, die mit dem Einsatz von Feuer verbunden waren, an den Rand der bewohnten Zone zu verlegen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bevor man den Rundgang mit der Ru\u0308ckkehr auf den Platz abschlie\u00dft, erblickt man in der N\u00e4he des Brunnens an einer hangseitig ausgerichteten Hausfassade ein leider sehr<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">schlecht erhaltenes Fresko aus den ersten Jahrzehnten des 16. Jh. oder, laut anderen Quellen, sogar aus dem 15. Jh.; es ist wohl das \u00e4lteste Wandgem\u00e4lde von Corippo.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weitere ethnografische Routen zur Erkundung der Region sind auf der Website des Verzasca-Tal-Museums verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/www.museovalverzasca.ch\/routen\">https:\/\/www.museovalverzasca.ch\/routen<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5612\" src=\"https:\/\/www.fondazionecorippo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Immagini-1.png\" alt=\"\" width=\"419\" height=\"833\" srcset=\"https:\/\/www.fondazionecorippo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Immagini-1.png 503w, https:\/\/www.fondazionecorippo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Immagini-1-151x300.png 151w\" sizes=\"auto, (max-width: 419px) 100vw, 419px\" \/> \u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5608\" src=\"https:\/\/www.fondazionecorippo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Immagini-2.png\" alt=\"\" width=\"419\" height=\"830\" srcset=\"https:\/\/www.fondazionecorippo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Immagini-2.png 555w, https:\/\/www.fondazionecorippo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Immagini-2-151x300.png 151w\" sizes=\"auto, (max-width: 419px) 100vw, 419px\" \/>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][dfd_spacer screen_wide_spacer_size=&#8220;150&#8243; screen_normal_resolution=&#8220;1024&#8243; screen_tablet_resolution=&#8220;800&#8243; screen_mobile_resolution=&#8220;480&#8243; screen_normal_spacer_size=&#8220;100&#8243; screen_tablet_spacer_size=&#8220;100&#8243; screen_mobile_spacer_size=&#8220;60&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1573718206784{padding-right: 30px !important;padding-left: 30px !important;}&#8220; col_shadow=&#8220;box_shadow_enable:disable|shadow_horizontal:0|shadow_vertical:15|shadow_blur:50|shadow_spread:0|box_shadow_color:rgba(0%2C0%2C0%2C0.35)&#8220; col_shadow_hover=&#8220;box_shadow_enable:disable|shadow_horizontal:0|shadow_vertical:15|shadow_blur:50|shadow_spread:0|box_shadow_color:rgba(0%2C0%2C0%2C0.35)&#8220;][dfd_heading subtitle=&#8220;&#8220; content_alignment=&#8220;text-left&#8220; enable_delimiter=&#8220;&#8220; undefined=&#8220;&#8220; title_font_options=&#8220;tag:h1&#8243; subtitle_font_options=&#8220;tag:div|font_size:21|color:%23000000|line_height:30|letter_spacing:0&#8243; title_responsive=&#8220;font_size_mobile:40|line_height_mobile:45|letter_spacing_mobile:0&#8243; subtitle_google_fonts=&#8220;yes&#8220; subtitle_custom_fonts=&#8220;font_family:Montserrat%3Aregular%2C700|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal&#8220;] Ethnographische Rundgand \u00a0\u2193 Hier k\u00f6nnen Sie<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"inline_featured_image":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"footnotes":""},"class_list":["post-4715","page","type-page","status-publish","hentry"],"aioseo_notices":[],"aioseo_head":"\n\t\t<!-- All in One SEO 4.9.10 - aioseo.com -->\n\t<meta name=\"description\" content=\"Ethnographische Rundgand \u2193 Hier k\u00f6nnen Sie den Flyer ansehen oder herunterladen. 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